Tiny House versichern bedeutet, ein besonderes Wohnobjekt zuverlässig gegen typische Risiken wie Sturm, Brand, Einbruch, Leitungswasser, Glasbruch und Haftpflichtschäden abzusichern. Das gilt nicht nur für klassische Tiny Houses, sondern auch für Mobilheime, Minihäuser, Singlehäuser, Modulhäuser und vergleichbare dauerhaft genutzte Wohnobjekte auf einem festen Standplatz, privaten Grundstück, Campingplatz oder Tiny-House-Platz.
Wer ein Tiny House oder Mobilheim besitzt, investiert meist viel Geld, Zeit und Herzblut. Umso wichtiger ist ein Versicherungsschutz, der zu dieser besonderen Wohnform passt. Denn eine klassische Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung oder Kfz-Versicherung reicht häufig nicht aus, um alle Risiken rund um Tiny House, Mobilheim oder Modulhaus abzudecken.
Mit der passenden Tiny-House- und Mobilheim-Versicherung können Objekt, Hausrat, Glasbruch und Standplatzhaftpflicht in der Basisdeckung abgesichert werden. Zusätzlich lässt sich der Schutz je nach Bedarf durch optionale Zusatzpakete wie Leitungswasser, Outdoor, Autarkie, Vermieter, Service oder Gewächshaus erweitern.
Stand des Ratgebers: Juli 2026
Grundlage: campena Versicherungsbedingungen für Tiny House und Mobilheim, insbesondere ABTH und AHTH, sowie die seit dem 01.07.2026 überarbeiteten optionalen Zusatzpakete.
Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Orientierung. Maßgeblich für den konkreten Versicherungsschutz sind immer die jeweils aktuellen Versicherungsbedingungen, die Zusatzbedingungen, der gewählte Tarif, die Angaben im Antrag und der individuelle Versicherungsschein.
Kurz erklärt: Eine Tiny-House- oder Mobilheimversicherung schützt in der Basisdeckung das Objekt selbst, den Hausrat, Glasflächen und Haftpflichtrisiken rund um den Standplatz. Optional können Bausteine wie Leitungswasser, Outdoor, Autarkie, Vermieter, Service oder Gewächshaus ergänzt werden.
Was gilt als Tiny House, Mobilheim, Minihaus oder Modulhaus?
Ein Tiny House ist ein kleines, freistehendes Wohnhaus, das transportabel sein kann – unabhängig davon, ob es auf einem Anhänger beziehungsweise Trailer aufgebaut ist oder nicht. Auch Minihäuser, Singlehäuser oder Modulhäuser können unter diesen Begriff fallen.
Ein Mobilheim ist häufig größer als ein klassisches Tiny House und wird meist dauerhaft oder langfristig auf einem festen Standplatz genutzt. Es kann auf einem Campingplatz, Mobilheimpark, Feriengrundstück, Tiny-House-Platz oder privaten Grundstück stehen.
Auch wenn Tiny House und Mobilheim unterschiedlich gebaut sein können, sind viele Risiken vergleichbar. Beide Objekte können durch Sturm, Hagel, Brand, Einbruch, Glasbruch, Leitungswasser oder Elementargefahren beschädigt werden. Deshalb ist eine spezialisierte Versicherung für Tiny Houses und Mobilheime sinnvoll.
Warum Tiny House versichern sinnvoll ist
Wer ein Tiny House versichern möchte, sollte nicht nur an den Hausrat denken. Das eigentliche Objekt ist häufig der größte Wert. Eine normale Hausratversicherung schützt in der Regel nur bewegliche Sachen im Haushalt, aber nicht das Tiny House oder Mobilheim selbst.
Auch eine klassische Wohngebäudeversicherung passt nicht immer, weil Tiny Houses und Mobilheime oft transportabel sind, auf fremden Grundstücken stehen oder auf Campingplätzen beziehungsweise Tiny-House-Plätzen genutzt werden. Eine Kfz-Versicherung wiederum schützt nicht automatisch das bewohnte Objekt als stationär genutztes Tiny House oder Mobilheim.
Eine spezielle Tiny-House- oder Mobilheimversicherung berücksichtigt genau diese Besonderheiten: fester Versicherungsort, besondere Bauweise, Nebenobjekte, Inventar, Glasflächen, Standplatzhaftpflicht und optionale Zusatzrisiken wie Photovoltaik, Leitungswasser, Vermietung, Außenbereich oder Gewächshaus.
Was kann über die Tiny-House- und Mobilheimversicherung abgesichert werden?
Die Basisdeckung der campena Mobilheim- und Tiny-House-Versicherung umfasst das versicherte Objekt, den Hausrat, Glasbruch und die Standplatzhaftpflicht. Damit werden die wichtigsten Grundrisiken rund um Mobilheim, Tiny House, Minihaus, Singlehaus oder Modulhaus in einem Schutzkonzept zusammengefasst.
Zusätzlich können je nach Ausstattung und Nutzung optionale Zusatzpakete sinnvoll sein. Dazu zählen seit Juli 2026 insbesondere das Leitungswasser-Paket, Outdoor-Paket, Autarkie-Paket, Vermieter-Paket, Service-Paket und Gewächshaus-Paket.
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1. Das Tiny House oder Mobilheim als Objekt versichern
Der wichtigste Baustein ist der Schutz des versicherten Objekts selbst. Dazu gehören je nach Vereinbarung das Tiny House, Mobilheim, Minihaus, Singlehaus oder Modulhaus sowie fest verbundene Teile.
Bei Tiny Houses können zum Beispiel auch fest verbundene Anbauten wie Erker, Terrassen oder sonstige mit dem Objekt verbundene Bestandteile relevant sein. Zusätzlich können Nebenobjekte abgesichert sein, etwa Carports, Terrassen, fest mit dem Boden verankerte Gartenhäuser, Werkzeughäuser, Sanitärhäuser oder SAT-Anlagen.
Der Versicherungsschutz bezieht sich auf den vereinbarten Versicherungsort. Das kann zum Beispiel ein Campingplatz, Tiny-House-Platz oder privates Grundstück sein. Möglich sind Versicherungsorte unter anderem in Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden oder Österreich.
Wichtig ist: Ein Winterlager kann vorübergehend als Versicherungsort gelten. Der Transport vom oder zum Standort ist jedoch nicht automatisch mitversichert. Wer sein Tiny House regelmäßig bewegt, sollte diesen Punkt vor Abschluss besonders prüfen.
2. Hausrat im Tiny House oder Mobilheim versichern
Gerade in kleinen Wohnobjekten ist der Innenraum häufig hochwertig ausgestattet. Küche, Möbel, Elektrogeräte, Kleidung, persönliche Gegenstände, Arbeitsgeräte oder technische Ausstattung können schnell einen erheblichen Wert erreichen.
Über den Hausrat-Baustein kann der private Hausrat in den im Versicherungsschein bezeichneten Objekten abgesichert werden. Zum Hausrat gehören grundsätzlich Sachen, die dem privaten Gebrauch oder Verbrauch dienen. Auch bestimmte Anbaumöbel, Anbauküchen, Antennenanlagen, Markisen oder fremdes Eigentum im Haushalt können je nach Bedingungen mitversichert sein.
Nicht automatisch zum Hausrat gehören zum Beispiel Kraftfahrzeuge, Anhänger, bestimmte Fahrzeugteile, Fahrräder, E-Bikes oder Pedelecs, sofern sie nicht ausdrücklich über einen passenden Zusatzbaustein abgesichert werden.
Für die realistische Einschätzung des Inventarwerts hilft zusätzlich der Ratgeber Hausrat auf dem Dauerstellplatz versichern. Viele Grundsätze lassen sich auch auf Tiny Houses und Mobilheime übertragen: Werte dokumentieren, Belege aufbewahren und Versicherungssummen nicht zu niedrig wählen.
3. Glasbruch am Tiny House oder Mobilheim
Viele Tiny Houses und Mobilheime haben große Fensterflächen, Terrassentüren, Dachfenster oder Glasfronten. Ein Glasbruch kann deshalb schnell teuer werden.
Versichert sein können fertig eingesetzte oder montierte Scheiben, Platten und Spiegel aus Glas oder Acrylglas. Auch künstlerisch bearbeitete Glasscheiben, Glasplatten oder Spiegel können bis zu bestimmten Grenzen abgesichert sein.
Nicht automatisch versichert sind zum Beispiel Photovoltaikanlagen, Geschirr, Beleuchtungskörper, Handspiegel oder Displays von Fernsehern, Computern und Kommunikationsgeräten. Für Photovoltaik und autarke Technik ist deshalb ein eigener Zusatzbaustein sinnvoll.
4. Haftpflichtschutz rund um Tiny House und Mobilheim
Neben Schäden am eigenen Objekt sind auch Haftpflichtrisiken wichtig. Der Haftpflichtschutz greift, wenn der Versicherungsnehmer aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen von einem Dritten auf Schadensersatz in Anspruch genommen wird.
Das ist wichtig, wenn zum Beispiel durch das Objekt, den Standplatz, Gebäudeteile oder die Nutzung des Grundstücks ein Personen-, Sach- oder daraus folgender Vermögensschaden entsteht.
Der Haftpflichtschutz umfasst insbesondere die Prüfung der Haftpflichtfrage, die Abwehr unberechtigter Ansprüche und die Freistellung von berechtigten Schadensersatzforderungen.
Welche Gefahren sind bei Tiny House und Mobilheim besonders wichtig?
Wer ein Tiny House versichern oder ein Mobilheim versichern möchte, sollte besonders auf typische Sach- und Naturgefahren achten.
Dazu gehören unter anderem:
- Brand, Blitzschlag und Überspannung durch Blitz
- Explosion, Implosion und Verpuffung
- Sturm und Hagel
- Einbruchdiebstahl und Vandalismus nach Einbruch
- Glasbruch
- Leitungswasser
- Überschwemmung und Rückstau
- Erdbeben, Erdsenkung und Erdrutsch
- Schneedruck, Lawinen oder Vulkanausbruch
Nicht jede Gefahr ist automatisch in jedem Umfang versichert. Für Naturgefahren und Elementargefahren können Wartezeiten, Selbstbehalte oder Ausschlüsse gelten. Bei bestimmten Überschwemmungsrisiken können besonders gefährdete Zonen ausgeschlossen sein, etwa ZÜRS-Zonen 3 und 4 in Deutschland oder vergleichbare Risikozonen im Ausland.
Leitungswasser-Paket: Schutz bei Leitungswasserschäden
Leitungswasserschäden sind bei Tiny Houses und Mobilheimen besonders unangenehm. Auf engem Raum können austretendes Wasser, Frostschäden oder defekte Anschlüsse schnell hohe Folgekosten verursachen.
Mit dem Leitungswasser-Paket können Leitungswasserschäden zusätzlich abgesichert werden. Dazu zählen je nach Bedingungen Schäden durch bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser aus Rohren, Schläuchen, wasserführenden Einrichtungen, Heizungsanlagen, Klima-, Wärmepumpen- oder Solarheizungsanlagen.
Zusätzlich kann Wasserverlust aufgrund eines versicherten Schadenfalls bis zu 200 Euro ersetzt werden.
Besonders wichtig sind die Frostpflichten: Ist das Objekt zwischen dem 1. Oktober und 31. März länger als fünf Tage unbewohnt, muss das Leitungssystem wintertauglich gemacht werden. Dazu gehört insbesondere das Abstellen der Wasserzufuhr und die vollständige Entleerung des Leitungssystems. Ist das nicht möglich, müssen vorhandene Begleitheizungen und die Heiztherme durchgehend in Betrieb bleiben.
Outdoor-Paket: Schutz für Außenbereich, Fahrräder und Objekt-Diebstahl
Beim Tiny House oder Mobilheim spielt sich viel Leben draußen ab. Gartenmöbel, Grill, Gartengeräte, Wäschespinne, Kinderwagen, Sportgeräte oder Fahrräder stehen häufig auf dem Grundstück oder Standplatz.
Das Outdoor-Paket erweitert den Schutz für bestimmte Sachen im Freien. Dazu können gehören:
- Wäsche und Bekleidung
- Gartenmöbel und Gartengeräte
- Gartenskulpturen
- Waschmaschinen und Wäschetrockner
- Wäschespinnen
- Grills
- Trampoline und Tischtennisplatten
- Kinderwagen, Gehhilfen und Rollstühle
Die Entschädigung für Diebstahl auf dem Grundstück ist je Versicherungsfall auf 1.000 Euro begrenzt.
Besonders interessant ist auch der Diebstahl des versicherten Objekts als Ganzes. Das kann gerade bei transportablen Tiny Houses ein wichtiger Punkt sein. Voraussetzung ist unter anderem, dass der Diebstahl unverzüglich der Polizei angezeigt wird und nachgewiesen wird, dass das Objekt nicht innerhalb von drei Wochen wieder herbeigeschafft wurde.
Auch Sportgeräte- und Fahrraddiebstahl kann abgesichert sein. Dabei gelten besondere Sicherungspflichten, etwa ein eigenständiges Sicherheitsschloss. Die Entschädigung ist je Versicherungsfall auf 2.000 Euro begrenzt.
Zusätzlich kann das Outdoor-Paket weitere Leistungen umfassen, zum Beispiel Bewachungskosten, Hotelkosten, Schlossänderungskosten, Infrastruktur am Versicherungsort sowie Kosten für die Entfernung von Bienen-, Hornissen- oder Wespennestern.
Autarkie-Paket: Photovoltaik und Solarthermie absichern
Viele Tiny Houses und Mobilheime sind mit autarker Technik ausgestattet. Photovoltaikanlagen, Akkumulatoren, Wechselrichter, Laderegler, Datenlogger oder Solarthermieanlagen können einen erheblichen Wert haben.
Das Autarkie-Paket kann Photovoltaik- und Solarthermieanlagen bis zur vereinbarten Versicherungssumme von 5.000 Euro absichern.
Versichert sein können unter anderem Photovoltaikmodule, Befestigungsvorrichtungen, Paneel-Einfassungen, Gleich- und Wechselstromverkabelung, Wechselrichter, Akkumulatoren, Einspeisezähler, Laderegler, Regeleinheiten, Datenlogger, Überspannungsschutzeinrichtungen und Überwachungskomponenten.
Bei Solarthermieanlagen können unter anderem Kollektoren, Vor- und Rücklaufleitungen, Wärmetauscher, Solarkreisumwälzpumpe, Solarregelung, Solarstation und Befestigungsvorrichtungen relevant sein.
Der Schutz kann unvorhergesehen eintretende Beschädigungen, Zerstörungen oder das Abhandenkommen versicherter Sachen umfassen, zum Beispiel durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub, Plünderung, Bedienungsfehler, Vandalismus, Kurzschluss, Überspannung, Brand, Blitzschlag, Wasser, Feuchtigkeit, Sturm, Frost, Hagel, Schneedruck, Überschwemmung, Tierverbiss oder höhere Gewalt.
Vertiefende Informationen bietet der Ratgeber Solaranlage am Mobilheim versichern: PV, Speicher & Autarkie.
Vermieter-Paket: Wenn Tiny House oder Mobilheim vermietet werden
Wer sein Tiny House oder Mobilheim vermietet, hat zusätzliche Risiken. Gäste können Schäden verursachen, Schlüssel verlieren oder das Objekt kann nach einem versicherten Schaden vorübergehend nicht vermietet werden.
Das Vermieter-Paket kann deshalb sinnvoll sein, wenn das Objekt an Dritte zur privaten Nutzung überlassen wird.
Mitversichert sein können fahrlässig durch Mieter verursachte Sachschäden am gemieteten Objekt und an Gemeinschaftsbereichen. Dabei gilt je Schadenfall eine Selbstbeteiligung in Höhe der mit dem Mieter vereinbarten Kaution, mindestens jedoch 300 Euro.
Auch Mietausfall infolge eines versicherten Sachschadens kann abgesichert sein. Ersetzt wird der nachgewiesene Mietausfall ab dem siebten Ausfalltag bis zur Wiederbenutzbarkeit, längstens jedoch für 90 Tage pro Versicherungsjahr. Als Tagessatz gilt die vereinbarte beziehungsweise normalerweise veranschlagte Miethöhe, maximal 50 Euro.
Außerdem können Wiederbeschaffungs- und Schlossänderungskosten bei Abhandenkommen von Schlüsseln oder Codekarten bis 200 Euro pro Schadenereignis mitversichert sein. Zusätzlich kann die gesetzliche Haftpflicht aus gewerblicher Vermietung des versicherten Objekts an Dritte zur privaten Nutzung eingeschlossen werden.
Service-Paket: zusätzliche Hilfe im Schadenfall
Seit dem 01.07.2026 kann der Versicherungsschutz über das optionale Service-Paket erweitert werden. Dieses Paket ist vor allem dann interessant, wenn nach einem versicherten Schaden nicht nur Reparaturkosten entstehen, sondern auch organisatorische Folgekosten.
Das Service-Paket kann je nach Bedingungen zusätzliche Kosten übernehmen, etwa bei Reiserücktritt oder Reiseabbruch nach einem versicherten Schadenfall, Kinderbetreuung, Schlüsselverlust, notwendiger Schlossänderung, Hotel- und Unterbringungskosten, Rohrverstopfung oder Schäden durch Marder, Waschbären, Ratten und Mäuse.
Gerade bei dauerhaft genutzten Mobilheimen, Tiny Houses oder hochwertigen Freizeitobjekten kann dieser Zusatzbaustein sinnvoll sein, weil ein Schaden häufig mehr Aufwand verursacht als nur die eigentliche Reparatur.
Gewächshaus-Paket: Gewächshaus am Versicherungsort absichern
Ebenfalls seit dem 01.07.2026 kann ein Gewächshaus über ein optionales Zusatzpaket in den Versicherungsschutz einbezogen werden. Das ist insbesondere interessant, wenn sich auf dem Versicherungsgrundstück oder Standplatz zusätzlich ein fest verankertes Gewächshaus befindet.
Versicherbar können begehbare, ortsfeste und in sich abgeschlossene Gewächshäuser mit transparenter Außenhülle sein. Voraussetzung ist unter anderem eine zugsichere Befestigung, zum Beispiel auf einem Betonsockel oder einer Bodenplatte.
Nach den aktuellen Informationen ist die Grundfläche auf maximal 20 m² begrenzt. Bei Außenwänden und Dach gelten Glas mit mindestens 4 mm Dicke oder Polycarbonat mit mindestens 10 mm Dicke als relevante Materialien. Die Entschädigungsleistung ist auf 3.000 Euro begrenzt; es gilt ein Selbstbehalt von 150 Euro je Schaden.
Mehr zum neuen Paket steht im Ratgeber Gewächshaus versichern: optionale Zusatzpakete bei campena einfach erklärt.
Mobilheim versichern: Worauf Eigentümer achten sollten
Ein Mobilheim ist häufig dauerhaft auf einem Standplatz eingerichtet. Dadurch entstehen ähnliche Risiken wie bei einem kleinen Ferienhaus oder Wochenendhaus. Gleichzeitig unterscheidet sich ein Mobilheim von einem klassischen Wohngebäude, weil Standort, Bauweise und Nutzung oft anders sind.
Wer ein Mobilheim versichern möchte, sollte deshalb besonders auf den tatsächlichen Wert des Objekts, vorhandenen Hausrat, Nebenobjekte, Glasflächen, Leitungswasseranschlüsse, Terrassen, Carports und die Nutzung achten.
Wird das Mobilheim selbst genutzt, steht der Schutz des eigenen Objekts im Vordergrund. Wird es vermietet, sollte zusätzlich geprüft werden, ob Mieterschäden, Mietausfall und Vermieterhaftpflicht mitversichert werden sollen.
Mehr Informationen zu einem ähnlichen Schutz für Standplätze und Dauercamping finden Sie auch auf der Seite zur Dauercampingversicherung. Wer statt eines Tiny Houses eher eine Laube oder ein Gartenhaus nutzt, findet weitere Informationen zur Kleingartenversicherung von campena.
Weitere wichtige Themen: Kosten, Kauf und Niederlande
Beim passenden Versicherungsschutz spielen auch Anschaffung, laufende Kosten und Standort eine wichtige Rolle. Wer noch in der Planungs- oder Kaufphase ist, findet im Ratgeber Tiny House kaufen: Kosten, Risiken & Versicherung eine zusätzliche Orientierung.
Für die Beitragsfrage ist wichtig: Die Kosten hängen unter anderem vom Objektwert, Hausratwert, Standort, der Nutzung, der Laufzeit, Selbstbeteiligung und den gewählten Zusatzpaketen ab. Mehr dazu erklärt der Ratgeber Mobilheimversicherung Kosten: Was kostet der Schutz für Mobilheim & Tiny House?.
Auch der Standort kann entscheidend sein. Wer ein Mobilheim, Chalet oder Tiny House in Holland besitzt, findet weitere Hinweise im Ratgeber Mobilheim in den Niederlanden versichern.
Für einen kaufnahen Vergleich der wichtigsten Leistungen eignet sich außerdem der Ratgeber Beste Tiny House Versicherung 2026: Worauf Eigentümer achten sollten.
Was ist nicht automatisch versichert?
Wie bei jeder Versicherung gibt es Ausschlüsse, Selbstbehalte und Obliegenheiten. Nicht automatisch versichert sind zum Beispiel Schäden durch Krieg, kriegsähnliche Ereignisse, innere Unruhen, Kernenergie oder nukleare Strahlung.
Auch rein optische Schäden ohne Beeinträchtigung der Funktion können ausgeschlossen sein. Bei Elementargefahren können besondere Risikozonen ausgeschlossen sein. Bei Leitungswasser sind Frostschutzpflichten besonders wichtig.
Außerdem gilt: Der Versicherungsschutz bezieht sich grundsätzlich auf den vereinbarten Versicherungsort. Der Transport eines Tiny House oder Mobilheims ist nicht automatisch Bestandteil des Schutzes.
Auch Zusatzpakete gelten nicht automatisch. Leitungswasser, Outdoor-Gegenstände, Photovoltaik, Vermietung, Serviceleistungen oder Gewächshaus-Schutz müssen je nach Bedarf ausdrücklich ausgewählt und im Vertrag berücksichtigt werden.
Worauf sollte man beim Abschluss achten?
Vor Abschluss einer Versicherung für Tiny House oder Mobilheim sollten Eigentümer vor allem folgende Punkte prüfen:
- Wo steht das Objekt dauerhaft?
- Handelt es sich um ein Tiny House, Mobilheim, Minihaus, Singlehaus oder Modulhaus?
- Ist das Objekt auf einem Trailer aufgebaut oder fest platziert?
- Wird es privat genutzt oder vermietet?
- Welche Versicherungssumme entspricht dem tatsächlichen Wert?
- Welche Nebenobjekte sollen mitversichert werden?
- Wie hoch ist der Hausratwert?
- Gibt es große Glasflächen?
- Sind Photovoltaik, Solarthermie oder autarke Technik vorhanden?
- Besteht ein Leitungswasserrisiko?
- Sind Outdoor-Gegenstände, Fahrräder oder Sportgeräte vorhanden?
- Soll Mietausfall oder Vermietungshaftpflicht abgesichert werden?
- Sind zusätzliche Serviceleistungen nach einem Schadenfall gewünscht?
- Befindet sich ein fest verankertes Gewächshaus am Versicherungsort?
Je genauer diese Punkte geklärt sind, desto besser lässt sich der Versicherungsschutz auf das tatsächliche Risiko abstimmen. Weitere allgemeine Antworten finden Sie auch in den häufigen Fragen von campena.
Was ist im Schadenfall wichtig?
Im Schadenfall sollten Eigentümer schnell und sauber handeln. Wichtig sind eine möglichst genaue Dokumentation, Fotos, vorhandene Kaufbelege, Reparaturangebote und eine zeitnahe Schadenmeldung.
Bei Einbruchdiebstahl, Diebstahl des Objekts, Vandalismus oder anderen strafbaren Handlungen sollte außerdem die Polizei eingeschaltet werden.
Bei campena können Sie einen Schaden bequem online über die Seite Schaden melden einreichen.
Tiny House versichern mit campena
Wer ein Tiny House versichern möchte, sollte auf einen Schutz achten, der zu dieser besonderen Wohnform passt. Die Tiny-House-Versicherung von campena richtet sich an Eigentümer, die ihr kleines Wohnobjekt zuverlässig absichern möchten.
Die Basisdeckung kombiniert Objektversicherung, Hausratversicherung, Glasbruchversicherung und Standplatzhaftpflichtversicherung. Damit eignet sich der Schutz für unterschiedliche Wohn- und Freizeitobjekte – vom Tiny House auf Trailer über das Minihaus auf privatem Grundstück bis zum Mobilheim auf dem Campingplatz oder Dauerstellplatz.
Seit Juli 2026 kann der Schutz zusätzlich durch überarbeitete optionale Zusatzpakete ergänzt werden. Neben Leitungswasser, Outdoor, Autarkie und Vermieter stehen nun auch das Service-Paket und das Gewächshaus-Paket zur Verfügung.
Wer sein Tiny House oder Mobilheim versichert, schützt nicht nur ein Objekt. Er schützt einen persönlichen Ort, in den oft viel Planung, Geld und Leidenschaft geflossen sind.
Tiny House oder Mobilheim absichern
Berechnen Sie jetzt Ihre Tiny-House- oder Mobilheimversicherung online und finden Sie passenden Schutz für Objekt, Hausrat, Glas, Haftpflicht und optionale Zusatzpakete.
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Häufige Fragen zur Tiny-House- und Mobilheimversicherung
Welche Versicherung braucht ein Tiny House?
Ein Tiny House sollte nicht nur über den Hausrat abgesichert werden. Sinnvoll ist eine spezielle Tiny-House-Versicherung, die das Objekt selbst, Hausrat, Glasbruch und Haftpflichtrisiken berücksichtigt. Je nach Ausstattung können Zusatzpakete wie Leitungswasser, Outdoor, Autarkie, Vermieter, Service oder Gewächshaus sinnvoll sein.
Mehr zum passenden Schutz finden Sie auf der Seite zur Mobilheim- und Tiny-House-Versicherung.
Kann auch ein Mobilheim versichert werden?
Ja, auch ein Mobilheim kann über eine spezialisierte Versicherung abgesichert werden. Wichtig sind Standort, Nutzung, Wert, Hausrat, Nebenobjekte und mögliche Zusatzrisiken wie Leitungswasser, Glasbruch, Sturm, Hagel oder Vermietung.
Den passenden Schutz können Sie über die Mobilheimversicherung von campena prüfen.
Ist ein Tiny House auf Trailer versicherbar?
Ein Tiny House kann auch dann als Tiny House gelten, wenn es auf einem Anhänger beziehungsweise Trailer aufgebaut ist. Entscheidend sind der konkrete Versicherungsvertrag, der Versicherungsort und die Nutzung. Der Transport ist nicht automatisch mitversichert.
Wenn Sie noch in der Planungs- oder Kaufphase sind, hilft der Ratgeber Tiny House kaufen: Kosten, Risiken & Versicherung.
Ist eine Photovoltaikanlage am Tiny House oder Mobilheim versichert?
Photovoltaik- und Solarthermieanlagen können über ein zusätzliches Autarkie-Paket abgesichert werden. Der Schutz kann unter anderem Module, Wechselrichter, Akkumulatoren, Leitungen, Laderegler und Überspannungsschutzeinrichtungen umfassen.
Gerade bei autarken Wohnkonzepten sollte dieser Baustein frühzeitig mitgedacht werden. Weitere Informationen bietet der Ratgeber Solaranlage am Mobilheim versichern.
Ist Diebstahl des ganzen Tiny House versichert?
Der Diebstahl des versicherten Objekts als Ganzes kann je nach Vertrag und gewählten Zusatzpaketen mitversichert sein. Dabei gelten besondere Pflichten, etwa eine unverzügliche Anzeige bei der Polizei und Nachweise zum versicherten Objekt.
Entscheidend ist immer, welche Bausteine im konkreten Vertrag eingeschlossen sind. Den passenden Schutz können Sie über die Mobilheimversicherung von campena berechnen.
Was gilt, wenn ich mein Tiny House oder Mobilheim vermiete?
Bei Vermietung sollte ein zusätzlicher Vermieter-Baustein geprüft werden. Dieser kann je nach Bedingungen Mieterschäden, Mietausfall, Schlüsselverlust und das Betriebsrisiko des Vermieters umfassen.
Auch Standort, Nutzung und Versicherungssumme sollten bei Vermietung besonders genau geprüft werden.
Was ist das Service-Paket?
Das Service-Paket ist ein optionales Zusatzpaket und kann seit dem 01.07.2026 zusätzliche Kosten nach einem versicherten Schadenfall absichern. Dazu können je nach Bedingungen etwa Reiserücktritt, Reiseabbruch, Kinderbetreuung, Schlüsselverlust, Hotelkosten oder Rohrverstopfung gehören.
Eine Übersicht bietet die Seite Zusatzpakete optional abschließbar.
Kann ein Gewächshaus beim Tiny House oder Mobilheim mitversichert werden?
Ja, seit dem 01.07.2026 kann ein Gewächshaus über das optionale Gewächshaus-Paket in den Versicherungsschutz einbezogen werden, sofern die Voraussetzungen zu Befestigung, Größe und Material erfüllt sind.
Mehr dazu steht im Ratgeber Gewächshaus versichern: optionale Zusatzpakete bei campena einfach erklärt.
Hinweis: Dieser Ratgeber bietet eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung. Maßgeblich sind immer der gewählte Versicherungsschutz, die Angaben im Antrag sowie die jeweils gültigen Versicherungsbedingungen und Zusatzbedingungen.
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